Die Vielfalt der Sexualitäten

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Sexualitäten gibt es wie Sand am Meer. Am bekanntesten sind wohl die Heterosexualität, die von vielen immer noch fälschlicherweise als „normal“ angesehen wird, sowie die Homo- und Bisexualität. Begriffe wie Pansexualität, Demisexualität oder Sapiosexualität sind vielen Leuten fremd. Sie haben sie vielleicht schon ein mal gehört, doch können nicht viel damit anfangen. Ich wollte der Sache mal auf den Grund gehen und eine übersichtliche Liste über sämtliche Sexualitäten zusammenstellen. Das habe ich im Folgenden getan.

Wichtig ist auch anzumerken, dass nicht jede „Sexualität“ eine sexuelle Orientierung beschreibt. Die Intersexualität, sowie die Transsexualität bezeichnen beispielsweise die sexuelle Identität eines Menschen. Doch auch auf diese Begriffe soll hier eingegangen werden.

Falls jemanden noch eine zusätzliche Sexualität einfällt, darf er sie gerne in den Kommentaren anmerken. Ich werde dann dazu Recherchen anstellen und die Liste ergänzen.

Heterosexualität

Heterosexualität beschreibt das sexuelle und romantische Interesse an Personen des anderen Geschlechts. Wie schon im Einführungstext beschrieben, wird die Heterosexualität oft als „normal“ betrachtet. Dabei ist jede sexuelle Orientierung vollkommen normal und keine Krankheit. Leider ist dies in unserer Gesellschaft noch nicht so ganz angekommen. Es gibt zwar mittlerweile viele, vor allem junge Leute, die Menschen mit abweichender Sexualität tolerieren, doch es halten sich noch immer Vorurteile. In vielen Ländern ist die Ehe heterosexuellen Personen vorbehalten. In der Evolution spielte die Heterosexualität eine wichtige Rolle wegen der Fortpflanzung. Mittlerweile gibt es auch Möglichkeiten für homosexuelle Paare, Kinder zu haben.

Übrigens, die Aversion gegen heterosexuelle Personen bezeichnet man als Heterophobie.

Homosexualität

Die Homosexualität beschreibt das sexuelle und romantische Interesse an Personen des gleichen Geschlechts. Homosexuelle Männer bezeichnet man als „schwul“ oder „androphil“, homosexuelle Frauen als „lesbisch“ oder „gynäkophil“. Das Symbol der Homosexualität ist eine Regenbogenfahne. Diese sollte nicht mit den Fahne der PACE-Friedensbewegung verwechselt werden. Im Gegensatz zu dieser enthält die Fahne, die für die Schwulen- und Lesbenbewegung steht, nur sechs Farben, die in umgekehrter Reihenfolge angeordnet sind (Rottöne oben, Blautöne unten) und trägt keinen Schriftzug (siehe Bild oben).

Homosexualität ist völlig natürlich und kommt auch im Tierreich vor. Mittlerweile gibt es immer mehr Länder, die die Homo-Ehe legalisiert haben, zum Beispiel in großen Teilen Nord- und Südamerikas, Südafrika, sowie einige europäische Länder wie Frankreich, Spanien, Portugal, Großbritannien, Irland und Skandinavien. In Deutschland gibt es bisher nur die Möglichkeit der eingetragenen Partnerschaft.

In Teilen Afrikas und Asiens ist die Homosexualität noch per Gesetzt verboten und wird bestraft, in manchen Ländern wie Saudi-Arabien, Jemen, Iran, Afghanistan, Mauretanien und Sudan sogar mit dem Tod. Dies stellt eine große Menschenrechtsverletzung dar, gegen die Vereine wie Amnesty International ankämpfen.

Viele gleichgeschlechtliche Paare haben heutzutage Kinder, sei es durch eine Samenspende oder eine Adoption. Für diese Kinder ist es vollkommen normal, dass sie eben zwei Mamas oder Papas haben.

Leider ist die sogenannte Homophobie in manchen Teilen der Erde noch sehr verbreitet. Sie beschreibt die Aversion gegen Homosexuelle. Auch bei uns in Deutschland haben Homosexuelle noch immer mit Vorurteilen zu kämpfen. Schwule Männer werden oft als verweichlicht und sehr feminin dargestellt, während es für lesbische Frauen das Bild der „Kampflesbe“, einem sehr burschikosen Frauentyp gibt. Natürlich gibt es Schwule und Lesben, die diesen Klischees entsprechen, doch sie sind längst nicht die Norm. Unter lebischen Frauen unterscheidet man beispielsweise die beiden Typen „femme“, eine sehr weiblichen Frauentyp, und die „butch“, einen eher männlich wirkenden Frauentyp.

Ein wichtiges Thema für Homosexuelle ist das sogenannte „Coming-out“. Es beschreibt das Ereignis, bei dem der oder die Homosexuelle seine sexuelle Orientierung offen bekannt macht. Das kann im engsten Familienkreis, im Freundeskreis oder auch unter Kollegen und flüchtigeren Bekannten sein. Coming-outs müssen nicht immer komplett erfolgen, meist weihen die Betroffenen erst ihre Liebsten ein, bevor sie in der Öffentlichkeit dazu stehen. Für Homosexuelle ist das Coming-out ein wichtiger Schritt in ihrem Leben, der nicht immer ohne Probleme verläuft. Es kommt immer darauf an, wie die Eingeweihten zur Homosexualität stehen.

Bisexualität

Die Bisexualität (auch „Ambisexualität“) bezeichnet das romantische und sexuelle Interesse an beiden Geschlechtern. Dabei heißt das nicht, dass ein Bisexueller eine Beziehung mit beiden Geschlechtern gleichzeitig eingehen möchte, sondern entweder einem Mann oder einer Frau. Dass Bisexuelle beides wollen, ist ein verbreitetes Vorurteil, mit dem ich hiermit aufräumen möchte. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die sich nicht mit einem Partner/einer Partnerin zufrieden geben, doch diese sind nicht die Regel.

Bisexuelle stehen oft vor dem Problem, dass sie sich weder Heterosexuellen, noch Homosexuellen wirklich zugehörig fühlen. Meist ordnen sie sich abhängig davon ob sie sich in einer hetero- oder homosexuellen Beziehung befinden, den jeweiligen Gruppen zu.

Sie haben eine eigene Flagge, die oben einen dicken roten, in der Mitte einen dünnen violetten und unten einen dicken blauen Balken enthält.

Der Psychologe Sigmund Freud behauptete, dass jeder Mensch bisexuell sei. Nur aufgrund gesellschaftlicher Zwänge und Tabus würden die meisten Leute den homosexuellen Teil unterdrücken. Auch im Tierreich kommt Bisexualität weit häufiger vor, als man erahnen würde. So gelten zum Beispiel Bonobos als bisexuelle Tiere.

In der griechisch-römischen Antike und in der islamischen Welt galt Bisexualität nahezu als universelle Norm. Dies ist auch in vielen alten Kunstwerken und Schriften festgehalten.

Asexualität

Die Asexualität beschreibt die Abwesenheit sexueller Anziehung. Asexuelle Menschen legen keinen Wert auf Sex und haben kein Interesse daran. Sie sind aber sehr wohl in der Lage, romantische Liebe zu empfinden und wünschen sich oft eine Beziehung, allerdings auf rein platonischer Basis.

Dies wird vor allem dann zum Problem, wenn der Parnter oder die Parnterin nicht asexuell sind und/oder wenn ein Kinderwunsch besteht. Viele Asexuelle lassen Sex aus rein zweckgebundenen Gründen über sich ergehen, manche lehnen ihn ganz ab, weil sie ihn schlichtweg als unangenehm empfinden.

Ein Asexueller kann allerdings durchweg eine Libido besitzen und zum Beispiel Lust auf Masturbation empfinden.

Asexuelle betrachten ihre Asexualtät nicht als Krankheit, da sie keinen Leidensdruck empfinden. Sie sind eben ohne Sex glücklich.

Transsexualität

Die Transsexualität beschreibt einen Zustand, in dem der/die Betroffene das Gefühl hat, im falschen Geschlecht geboren worden zu sein. Manche Transsexuelle empfinden Ekel oder starke Abneigung gegen ihre Geschlechtsteile und ihren Körper. Sie bevorzugen Interessen, Verhaltensweisen und Kleidung, die typisch für das andere Geschlecht sind. Man sollte sie aber nicht mit den sogenannten Transvestiten verwechseln, die lediglich die Kleidung des anderen Geschlechts tragen. Transexuelle möchten komplett ihr Geschlecht ändern.

Manche Transsexuelle nehmen chirurgische Eingriffe und Hormonbehandlungen in Kauf, um sich ihrem Wunschgeschlecht so gut wie möglich anzugleichen. Das ist kein einfacher Weg, allerdings ist abzuwägen, ob ein weiteres Leben im „falschen“ Körper problemloser wäre.

Nach der ICD-10, der Internationalen Klassifizierung von Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme der Weltgesundheitsorganisation WHO, gilt Transsexualtät momentan noch als Geschlechtsidentitätsstörung, die zu den Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen zählt. Im Neuentwurf ICD-11 wird Transsexualität jedoch als medizinischer Zustand „gender incongruence“ (geschlechtliche Nichtübereinstimmung) und nicht mehr als psychische Störung bezeichnet. Dieser Neuentwurf wird 2017 in Kraft treten.

Cissexualität

Unter Cissexualität oder auch dem Begirff „Cis-/Zisgender“ versteht man Menschen, die in dem Geschlecht geboren wurden, dem sie sich zugehörig fühlen. Das trifft auf die meisten Menschen zu. Die Cissexualität ist also das Gegenteil von der Transsexualität. Den Begriff hat der Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch im Jahr 1991 eingeführt. Es soll ausdrücken, dass das Gefühl, im richtigen Geschlecht geboren zu sein, keine Selbstverständlichkeit sei.

Metrosexualität

Unter Metrosexualität versteht man einen extravaganten Lebensstil heterosexueller Männer, der vom maskulienen Rollenbild abweicht. Meterosexuelle Männer lassen Eigenschaften zu, die man eher dem Lebenstil von Frauen oder schwulen Männern zurechnet. Dies spiegelt sich auch im Kleidungsstil des Mannes wieder. Metrosexuelle Männer treten oft sehr gepflegt auf, gehen gerne Shoppen und benutzen teilweise auch Make-up und Stylingprodukte.

Die Kosmetik- und Modeindustrie unterstützt diesen Typus in der Werbung. Als prominenter Vertreter der Metrosexualtät gilt der Fußballstar David Beckham.

Sapiosexualität

Die Sapiosexualtät bezeichnet die sexuelle Anziehung zum Intellekt einer anderen Person. Der Betroffene verspürt ein besonderes sexuelles Interesse an sehr intelligenten Menschen. Seine Anziehung ist also auf den Geist der anderen Person, nicht auf ihren Körper gerichtet.

Sapiosexualtät kann sowohl bei hetero-, als auch homo- und bisexuellen Menschen vorkommen. Sie ist nicht auf ein bestimmtes Geschlecht ausgerichtet.

Vor allem in der Zeit des Online-Datings wurde Sapiosexualität ein immer wichtigerer Begriff. Im Internet lernt man sich erst auf geistiger Ebene kennen, bevor man sich im „Reallife“ trifft und auch eine körperliche Anziehung entwickeln kann. Eine geistreiche Unterhaltung kann von Sapiosexuellen schon als „Vorspiel“ gewertet werden, was unter Umständen sogar noch mehr genossen wird, als die körperliche Liebe und der sexuelle Akt an sich.

Intersexualität

Intersexualität bezeichnet in der Medizin den Zustand, dass Personen genetisch, anatomisch oder hormonell nicht einem bestimmten Geschlecht zugeordnet werden können. Bekannter ist vielleicht die Bezeichnung „Zwitter“. Intersexuelle Menschen lehnen meist den Begriff „Störung“ ab, manche ordnen sich auch einem Dritten Geschlecht zu.  Dennoch gilt die Intersexualität noch heute als „Störung der Geschlechtsentwicklung“.

Früher, ab den 1960er Jahren, wurden Säuglinge, deren Geschlecht nicht eindeutig festgelegt werden konnte, meist noch im Neugeborenenalter operiert und einem Geschlecht angeglichen. Diese Operationen erfolgten meist ohne Einwillung der Eltern und ohne ausreichende Aufklärung dieser über die Risiken der Eingriffe, sowie ohne zwingende medizinische Indikation. Dies ist heute nicht mehr so. Heute haben Intersexuelle ein Wahlrecht bezüglich ihres Geschlechts und bekommen eine Therapie, die nicht nur anatomische und physiologische, sondern auch psychische, psychosoziale und rechtliche Aspekte integriert.

In manchen Ländern, z. B. Indien, Brasilien und Nordamerika, gibt es ein drittes Geschlecht, das offiziell in den Pass eingetragen werden kann. Bei uns in Deutschland gibt es das noch nicht, jedoch kann die Geschlechtsangabe offengelassen werden, wenn eine Identifikation zu eindeutig männlich oder weiblich nicht festgestellt werden kann.

Demisexualität

Die Demisexualität bezeichnet Menschen, die eine andere Person erst dann sexuell anziehend finden, wenn sie eine starke emotionale Bindung zu ihr aufgebaut haben, beispielsweise in einer romantischen Beziehung.

Man redet hierbei auch von „sekundärer sexueller Anziehung“. Während Menschen mit einer primären sexuellen Anziehung auf sofort erkennbare Merkmale wie Aussehen, Stimme, Kleidungsstil, Mimik oder Gestik reagieren, fühlen Menschen mit sekundärer sexueller Anziehung sich von Merkmalen angezogen, die man erst beim näheren kennenlernen erfährt, wie beispielsweise der Charakter, Humor, Verhalten usw. Demisexuelle sollen nur sekundäre sexuelle Anziehung kennen.

Demisexuelle fühlen sich also kaum von Pornos oder attraktiven Personen angesprochen. Sie können nichts damit anfangen, wenn Gleichaltrige jemanden „scharf“ finden, aufgrund äußerlicher Aspekte. Demisexuelle sind deshalb jedoch noch lange nicht prüde. Sie möchten schon Sex haben, doch oftmals wissen sie nicht, mit wem. Von spontanen Sexabenteuern halten Demisexuelle überhaupt nichts. Personen, für die sie sich interessieren, möchten sie näher kennenlernen, lange bevor sie eine sexuelle Anziehung entwickeln.

In Beziehungen kommen Demisexuelle oft in Bedrängnis, da ihre Partner/innen häufig viel früher Sex wollen, als sie selbst. Einige Demisexuelle lassen sich dann dazu überreden oder sehen es gar als ihre Pflicht an, den/die Partner/in sexuell zu befriedigen.

Dates machen Demisexuelle nervös. Wenn sie die Wahl hätten, würden sie am liebsten Menschen daten, mit denen sie bereits befreundet sind und die sie schon besser kennen.

Pansexualität

Pansexualität, auch Omnisexualität genannt, ist eine sexuelle Orientierung, bei der die Betroffenen für Menschen jeder Geschlechtsidentität sexuelle und/oder romantische Gefühle entwickeln können.

Die Pansexualität unterscheidet sich von der Bisexualität darin, dass letztere meist auf das männliche und weibliche Geschlecht festgelegt ist. Pansexuelle können sich aber beispielsweise auch in Transsexuelle, Transgender oder Intersexuelle verlieben.

Der Begriff „Pansexualität“ kommt aus dem Griechischen wobei die Vorsilbe „pan“ für „alles, gesamt“ steht.

Monosexualität

Die Monosexualität beschreibt eine sexuelle Orientierung, bei der der/die Betroffene sich nur zu einem Geschlecht hingezogen fühlt. Unter diesen Überbegriff fallen die Hetero- und Homosexualität.

Polysexualität

Die Polysexualität bildet das Gegenteil zur Monosexualität. „Poly“ steht für „viele“ und bedeutet, dass ein Mensch sich zu mehreren Geschlechtsidentitäten hingezogen fühlt, allerdings nicht unbedingt zu allen. Darunter fallen die Bi- und Pansexualität.

Objektsexualität

Als Objektsexualität wird die sexuelle Anziehung von Menschen auf unbelebte Objekte bezeichnet. Der Begriff wurde von Eija-Riitta Eklöf-Berliner-Mauer geprägt, die damit eine eigene sexuelle Orientierung und damit eine Abgrenzung zum Fetischismus festlegen wollte. In der psychologischen oder medizinischen Wissenschaft ist dieser Begriff jedoch noch nicht etabliert.

Gastrosexualität

Gastrosexualtät bezeichnet Männer, die kochen, um Freunde oder auch potentielle Partner/innen zu beeindrucken. Der Begriff wurde geprägt, als männliche Köche wie wie Jamie Oliver und Gordon Ramsay immer beliebter wurden und Männer inspirierten, selbst auch zu kochen.

Vegansexualität

Menschen, die sich dieser Sexualität zugehörig fühlen, gehen keine sexuellen Beziehungen mit Leuten ein, die Fleisch verzehren. Das hat für sie ethnische Gründe.

Pomosexualität

Pomosexuelle sehen bereits bestehende Sexualitäten als „Schubladendenken“ an und fühlen sich keiner sexuellen Orientierung zugehörig.

 

Kennst du noch weitere Begriffe, die man hier ergänzen aufführen könnte? Hast du die hier aufgelisteten Sexualitäten schon alle gekannt? Lasse mir doch einen Kommentar da. Ich freue mich über jegliches Feedback 🙂

 

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7 Kommentare zu “Die Vielfalt der Sexualitäten

  1. Pingback: Update-Post zum 26.12.2016 #blubberXmas | Emma Escamilla

  2. Zum Verständnis der Bisexualität bedingt es der Differenzierung zur und in erster Linie des Einbezuges der Ambisexualität. Die beiden Begriffe sind der Biologie entnommen und schaffen miteinander für klare(re) Verhältnisse darin.

    Insofern man eine klärende Trennung vornimmt, in welcher die Bisexualität ihren Anwendungsbezug erhält über die Maßgabe, bzw. gleichzeitige Präsenz beider Geschlechter und die Ambisexualität sich auf beide Geschlechter, jedoch differenziert dazu, unspezifiziert/wechselnd in Betracht zieht, werden spezifische Besonderheiten darin ersichtlich.

    Bei der Ambisexualität handelt es sich nämlich entsprechend der Unspezifiziertheit um eine Unausgeprägtheit der sexuellen Orientierung, welche von diesem Verhältnis ausgehend abtrennt von der Spezifiziertheit der Bisexualität.

    Somit kann man bezüglich der Bisexualität das spezifische Verhältnis der Dreien klären, welches zum Vorschein bringt, daß eben nicht alle drei zu zwei Geschlechtern einen Bezug pflegen. Es verdeutlicht, daß das binäre Prinzip des Geschlechts darin nicht der Maßstab ist, sondern die sexuelle Konstitution.

    Darüber gelangt man zur eigentlichen/tasächlichen sexuellen Konstitution, in welcher ein Gegenüber nicht nur Mann oder Frau, sondern bisexueller Konstitution sein muß, um als solches gehändelt zu werden.

    Die bisexuellen Dritten treten vor allem darüber in Erscheinung und somit klärt sich auch das Ganze.

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  3. Wenn Transsexuell und Intersexuell hier in dieser Liste dabei stehen, würde ich es begrüßen, wenn auch das Wort Cisgender/Zisgender/Cissexuell dazu genommen wird. Dadurch, dass der Begriff nicht so weit verbreitet ist, machen viele noch den Fehler, dass viele Menschen sagen, sie sind „normal“ weil sie eben weder Trans- noch Intersexuell sind.

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