Mein erster Liebster Award <3

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Wow, es ist soweit! Ich wurde zum ersten Mal für den Liebster Award nominiert – und zwar von dem lieben Florian vom Tintenfleck Blog. Vielen Dank dafür an dieser Stelle! Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Hier sind meine Antworten zu seinen 11 Fragen:

1. Wenn ich schreibe, bekomme ich früher oder später immer Durst, weshalb das Wasserglas nie weit weg ist. Manchmal steht da neben mir aber auch Kaffee oder – in sehr seltenen Fällen – Tee. Wie ist das bei dir? Trinkst du etwas, wenn du schreibst? Was ist dein Schreibgetränk?

Ich habe grundsätzlich eine Flasche Wasser auf dem Schreibtisch stehen, die ich in den Schreibpausen auch regelmäßig auffüllen gehe (ich trinke gefiltertes Leitungswasser). Gerade in der kühlen Jahreszeit mache ich mir aber auch gerne eine Kanne Tee, die ich dann während dem Schreiben genieße.

2. Stichwort Getränk: Hast du eine eigene Schreibtasse? Oder einen bestimmten Füller, einen magischen Bleistift oder irgendwelche anderen besonderen Gegenstände des Alltags, die ganz allein deiner kreativen Leidenschaft vorbehalten sind?

Nein, ich benutze unterschiedliche Tassen. Solche besonderen Gegenstände habe ich eigentlich nicht – aber ich habe eine Muse! Eine kleine Plüschschildkröte, die auf meinem Lautsprecher sitzt und mir beim Schreiben zusieht.

3. Manche Leute hören beim Schreiben Musik. Bei mir war das früher so, für meinen letzten Fantasy-Roman hatte ich eine Art eigenen Soundtrack. Inzwischen ist viel Wasser den Bach runtergeflossen und es muss bei mir meistens absolut still sein, wenn ich schreibe. Was bevorzugst du: Stille? Straßenbahn-Lärm? Bestimmte Musik? Hast du einen eigenen Soundtrack?

Ich höre meistens Musik beim Schreiben. Musik inspiriert mich und bringt mich in die richtige Stimmung. Zu jedem meiner Projekte lege ich mir eine eigene Playlist bei Spotify an. So kommt es, dass ich bestimmte Lieder mit bestimmten Charakteren und Geschichten verknüpfe und wenn ich sie im Alltag irgendwo höre, werde ich sofort wieder an diese Story/Charaktere erinnert.

4. Wie handhabst du das mit Notizen? Ich suche seit Jahren den „goldenen Gral“ des Ideen-Aufbewahrungs-Systems, aber immer wieder verschwinden mir Einfälle irgendwo im Zettelnirvana. Was verwendest du? Wie organisierst du dich? Notizbuch, Cloud-Speicher, Einmachglas, ganz was anders? Und: Funktioniert es?

Ich benutze mehrere Notizbücher, habe aber auch ganz viele lose Blätter mit Notizen herumfliegen 😛 Ich habe ein kleines Notizbuch in meiner Umhängetasche, die ich meistens mitnehme, wenn ich unterwegs bin. So kann ich mir schnell was notieren. Dann habe ich ein Notizbuch für Plotideen und eines, in dem ich besondere Träume aufschreibe. Ein Inspirationsbuch habe ich auch, in dem sammle ich z. B. inspirierende Zeitungsartikel oder Zitate. Auf meinem PC habe ich auch einen Favoritenordner, in dem ich inspirierende Artikel speichere. Und für den Notfall habe ich noch eine Notizenapp auf meinem Handy – denn das habe ich grundsätzlich bei mir. Bisher funktioniert das auch ganz gut so 🙂

5. Wir alle lesen gerne, aber: Welcher Autor hat eigentlich den größten Einfluss darauf, was und wie du schreibst?

Das ist eine schwierige Frage. Ehrlich gesagt gibt es keinen Autor, der mich besonders beinflusst oder den ich versuche, zu kopieren. Ich möchte meinen eigenen Schreibstil entwickeln. Natürlich gibt es Autoren, die ich bewundere und besonders toll finde. Dazu zählt sowohl J. K. Rowling, als auch Alyson Noel, Mari Mancusi, Cecelia Ahern, Stephen King und Sebastian Fitzek. Aber ich würde meine eigene Schreibe nie mit meinen Lieblingsschriftstellern vergleichen.

6. Wo hast du deine besten Ideen?

Unter der Dusche – und in Situationen, in denen ich am wenigsten mit Ideen rechne 😀

7. Leere Frage, die du dir selber stellen und gleich beantworten darfst: Wie sieht dein Traumleben aus?

Momentan folgendermaßen: Ich lebe mit meinem Partner oder meiner Partnerin in einem großen Haus am Bodensee. Das Haus hat eine eigene Bibliothek und natürlich habe ich ein Schreibstudio, mit einem tollen Blick in den großen Garten, der direkt an den See angrenzt. Dort wartet auch schon mein Motorboot auf mich, auf dem ich täglich eine Runde drehe, um den Kopf frei zu bekommen. Mein Alltag besteht aus Schreiben und Bloggen. Neben meiner Romane, schreibe ich auch Ratgeber und Artikel für diverse Zeitungen und Zeitschriften. Außerdem reise ich viel um die ganze Welt und berichte darüber auf meinem Blog. Natürlich immer mit tollen Fotografien, die ich mit meiner Spiegelreflexkamera geschossen habe. Ich bin eine gefragte, erfolgreiche Autorin, die ihren festen Platz in der deutschen Literaturszene hat.

8. Jeder Autor hat seine Achilles-Ferse: Szenen, die man wahnsinnig schwierig zu schreiben findet. Was ist das bei dir? Was kannst du gar nicht?

Kampfszenen bereiten mir Kopfzerbrechen! In meinen Liebesromanen kommt das zum Glück nicht so häufig vor, aber wenn ich mal in anderen Genres schreibe, tauchen sie immer wieder auf.

Sexszenen finde ich auch schwierig. Aber die schreibe ich eigentlich richtig gerne.

9. Und umgekehrt gefragt: Welche Szenen gehen dir besonders leicht von der Hand?

Romantische Szenen und Dialoge kann ich gut, glaube ich. Auch dramatische oder traurige Szenen liegen mir – ich habe einen Hang zur Melancholie.

10. Wenn dich ein absoluter Schreibanfänger um Hilfe bitten würde, welchen goldenen Tipp würdest du ihm unbedingt geben wollen?

Eigne dir eine Schreibroutine an und versuche, täglich zu schreiben. Auch wenn es nur 500 Wörter am Tag sind (was je nach Tippgeschwindigkeit in 30 – 45 Minuten zu schaffen ist), ist es besser als nichts. Nur durch regelmäßiges Schreiben trainierst du dir das nötige Durchhaltevermögen, Geduld und Disziplin an, die es braucht, um einen Roman zu Ende zu schreiben.

11. Weniger eine Frage, mehr eine Aufforderung: Es ist Herbst, die Blätter fallen von den Bäumen, Nebel kriecht durch Städte, Dörfer und Täler, die Tage werden kürzer, morgens ist es dunkel und kalt, nachmittags vergoldet die Sonne die Welt und wärmt uns den Pelz … die perfekte Zeit, um ein Haiku zu verfassen!
Anleitung: Erste Zeile fünf Silben, zweite Zeile sieben Silben, dritte Zeile fünf Silben!
3 …. 2 … 1 … Los!

Die Blätter fallen.
Es tropft der Regen ins Tal.
Der Wind pfeift ums Haus.

Das waren die 11 Fragen von Florian. Vielen Dank nochmal, es hat Spaß gemacht, sie zu beantworten. 🙂

Da ich nur Blogger kenne, die schon mehrmals beim Liebster Award mitgemacht haben, möchte ich an dieser Stelle niemanden bestimmtes nominieren. Ich stelle es jedem frei, die Fragen zu beantworten, gerne auch in den Kommentaren.

1. Welches war dein erstes Lieblingsbuch?
2. Entscheide: Tee oder Kaffee?
3. Wenn du wählen könntest zwischen einer Zeitmaschine, einem Zauberstab oder einem Tarnumhang – was würdest du nehmen?
4. Welches Buch hat dich als letztes richtig enttäuscht?
5. Hast du schon einmal beim Schreiben geweint oder laut losgelacht?
6. Entscheide: Fußball-EM oder Eurovision Songcontest?
7. Wenn du für ein Jahr in ein anderes Land ziehen könntest, welches würdest du wählen?
8. Welchen Autor/welche Autorin würdest du gerne einmal persönlich kennenlernen?
9. Über welches Thema würdest du gerne einmal schreiben, hast es aber bis heute nicht getan?
10. Wie sieht dein absolutes Traumleben aus?
11. Hast du eine Muse oder ein Maskottchen? Wenn ja, wer/was ist es?

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2 Kommentare zu “Mein erster Liebster Award <3

  1. Stimmt, Kampf- und Sexszenen sind schwer. Da brüte ich auch immer eine gefühlte Ewigkeit über der „Choreographie“, wer was wie wann und wo macht …

    Ich hatte es früher auch so, dass ich mit jedem Charakter gleich ein bestimmtes Lied oder eine bestimmte Melodie verbunden habe. Ich glaube, das hat bei mir dann aufgehört, als ich von Romanen auf Kurzgeschichten umgestiegen bin – Protas in Kurzgeschichten leben nicht lange genug, als dass sie ihr eigenes Lied kriegen könnten ^^

    Das Haiku finde ich sehr schön, ist dir wirklich gelungen! 🙂
    Und cool, dass du eine Schildkröte hast, die dir zusieht! 😀

    Gefällt 1 Person

    • Huhu,

      sorry für die späte Antwort. Hehe, freut mich, dass ich nicht die Einzige bin, die diese Szenen schwierig findet.

      Ja, das stimmt. Für Kurzgeschichten habe ich auch keine Playlists, da verwende ich meine allgemeinen Playlists wie die Instrumentalplaylist oder Liebeslieder 🙂

      Danke, das war glaube ich mein erstes Haiku. Dann bin ich wohl ein Naturtalent 😉 Spaß!

      Liebste Grüße
      Emma

      Gefällt 1 Person

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