Schreibtagebuch #5: #Janedit nimmt Form an

Schreibtagebuch

Huhu ihr lieben Federschwinger und Schreiberlinge,

na, seid ihr alle gut ins neue Jahr gestartet? Ich kann’s gar nicht glauben, dass bald schon wieder Mitte Januar ist. Wo bleibt nur die Zeit?

In der letzten Woche habe ich euch ja ein weiteres Kapitel meines Blogromans „Freche Mädchen küssen besser“ hochgeladen. Bisher habe ich noch nicht viel Feedback dazu bekommen, aber ich wurde auch schon von anderen Autoren gewarnt, dass man bei Blogromanen längst nicht so viel Feedback bekommt, wie man sich wünschen würde. Trotzdem mag ich das mit dem Blogroman noch ein wenig weiterspinnen. Nächste Woche kommt dann vermutlich das 3. Kapitel online.

Ich sitze ja seit Dezember am Überarbeiten meines lesbischen Kurzromans – naja, und daran sitze ich noch immer. Aber mittlerweile bin ich vom Anstreichen auf Papier zum Abändern im PC übergegangen. Man kann sagen, dass jetzt im Januar erst die eigentliche Arbeit des Überarbeitens begann. Davor habe ich ja „nur“ die Fehler angestrichen, aber jetzt geht es darum, sie möglichst galant auszubügeln. Ich hoffe, dass das Ergebnis sich sehen lassen kann.

Mittlerweile habe ich vier liebe Testleser für mein Projekt gefunden, die die Geschichte von Mila und Lauren gerne einmal auf Herz und Nieren überprüfen möchten. Die Testleser sind so unterschiedlich wie sie nur sein könnten. Es ist sogar ein Mann dabei, obwohl das Buch sich eigentlich an Frauen richtet. Aber ich dachte, eine männliche Perspektive kann nicht schaden. Vielleicht fällt ihm noch etwas auf, was die Damen übersehen? Toll ist jedenfalls, dass alle vier begeisterte Autoren sind, manche davon haben auch schon veröffentlicht.

Jedenfalls bin ich brutal nervös, wenn ich daran denke, dass die Testleser bald mein Baby bewerten werden. Ich hoffe so sehr, dass es ihnen gefällt, denn in der Geschichte steckt eine Menge Herzblut, Mühe und Arbeit, auch wenn ich die Rohfassung innerhalb einer Woche geschrieben habe (zugegeben, es war eine sehr schreibintensive Woche :D).

Wie ergeht es euch denn mit Testlesern? Seid ihr davor auch so nervös wie ich? Eigentlich müsste ich ja gar nicht nervös sein, denn meine vier Testleser sind superlieb und wollen mir bestimmt nicht schaden. Aber ich habe trotzdem total Bammel, dass ihnen die Geschichte im schlimmsten Fall überhaupt nicht zusagt oder ich irgendwelche total groben Schnitzer übersehen habe. Hach!

Ich werde schauen, dass ich die Überarbeitung in den nächsten Tagen abschließen kann. Ich bin schon über der Hälfte und am Freitag ist Schreibnacht, d. h. ich habe eine ganze Nacht lang Zeit, um mich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Ich hoffe, es geht mir diesmal gut und ich bekomme nicht wieder irgendwelche komischen Angstattacken, so wie letzte Schreibnacht. Das war echt schlimm und hat mir den Abend total versaut. Ich hoffe jetzt einfach mal das Beste 🙂

Wir lesen uns!

Alles Liebe,
eure Emma

 

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4 Kommentare zu “Schreibtagebuch #5: #Janedit nimmt Form an

  1. Liebe Emma, was die Zusammenarbeit mit Testlesern angeht, da habe ich noch keinerlei Erfahrungen. Aber ich kann mir gut vorstellen, wie aufgeregt du bist! Ich war es, als ich meinen ersten Roman der Lektorin übersendet hatte. Sie schickte mir ihre Rückmeldungen immer in 30-50-Seiten-Häppchen zurück und ich wurde von mal zu mal motivierter und glücklicher über das positive Feedback und war auch sehr froh über die Anregungen und Denkanstöße, die mir halfen, aus dem Text noch mehr herauszuholen. Schön dass du deinen Testlesern so vertrauen kannst! Das hört sich gut an! Auch dass sie so eine bunt gemischte Gruppe sind und sich mit dem Schreiben auskennen.
    Und für die kommende Schreibnacht drücke ich dir fest die Daumen. Ich hoffe, dir geht es gut! Sei ganz lieb gegrüßt 🙂

    Gefällt 1 Person

    • Huhu liebe Anna,

      danke für deinen lieben Kommentar. Ja, ich bin soooo aufgeregt, das ist echt der Hammer. Eignetlich wollte ich gleich heute noch das Manuskript rausschicken, aber bisher habe ich es noch nicht geschafft ^^ Nächste Woche mache ich es dann aber ganz sicher.

      Das mit den 30-50-Seiten Häppchen finde ich klasse. Da kommt dann auch icht so viel auf einmal. Ich weiß jetzt noch gar nicht, wie ich das machen soll, wenn ich von allen vier Testlesern das Manuskript zurückbekomme. Ich meine, es könnte ja sein, dass die Testleser an manchen Stellen unterschiedlicher Meinung sind. Naja, ich bin jetzt jedenfalls mal sehr gespannt darauf.

      Und danke, das Daumendrücken hat geholfen. Die Schreibnacht lief ganz gut, auch wenn ich bereits kurz nach Mitternacht ins Bett verschwunden bin. 😉

      Liebste Grüße
      Emma

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      • Stimmt, das ist sicher nochmal was ganz anderes, wenn du aus vier Richtungen Feedback bekommst, die sich vielleicht sehr voneinander unterscheiden und auch zeitlich unterschiedlich kommen. Es wird sicher eine spannende Erfahrung und bestimmt musst du erstmal alles auf dich wirken lassen. Aber vielleicht sind sie sich ja grundsätzlich doch recht einig 🙂 Bin gespannt! Wäre schön, wenn du berichtest, wie es weitergeht und wie die Zusammenarbeit mit deinen Testlesern so ist. Liebe Grüße, Anna

        Gefällt 1 Person

      • Huhu,

        ja, ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, sobald es etwas Neues gibt. Momentan muss ich mich aber erst mal überwinden, es auch wirklich an die Testleser zu schicken 😛 Puhh…

        Liebste Grüße
        Emma

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