Camp NaNoWriMo Update #2 – Juli 2017

Im letzten Update habe ich euch ja schon erzählt, dass ich ein bisschen meine Schwierigkeiten mit meinem Projekt hatte. Das hat sich auch in den vergangenen zwei Wochen nicht geändert. Doch trotzdem habe ich das Projekt durchgezogen und darf mich jetzt als Camp-Winner bezeichnen. 🙂

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Jawohl, ich habe es geschafft! Ich habe mein Ziel von 30.000 Wörtern erreicht und sogar mein inoffizielles Ziel geschafft und den Kurzroman mit ca. 31.000 Wörtern beendet. Aber so richtig drüber freuen kann ich mich leider nicht. Ich weiß, das sollte ich, denn ich habe eine großartige Leistung vollbracht. Doch irgendwie bin ich nicht zufrieden.

Ich sage mir ständig: Vor einem Jahr hattest du um diese Zeit schon viel mehr Projekte fertig und hast auch viel mehr geschrieben als jetzt. Ein Ziel von 50.000 Wörtern hattest du damals locker erreicht. Ja, ich weiß sogar noch, dass ich letzten Juli um die 105.000 Wörter geschrieben hatte. Jetzt sind es im Vergleich dazu nur mickrige 31.000.

Ich weiß, ich sollte nicht so streng mit mir selbst sein. Aber ich frage mich eben: Woran liegt’s? Warum ist mein Output dieses Jahr so bescheiden, während ich letztes Jahr eine Geschichte nach der nächsten rausgehauen habe?

Auch gefällt mir die Qualität der Geschichte gar nicht. Obwohl mir das so eigentlich mit jedem meiner Geschichten ging, außer vielleicht dem Projekt, das ich vorhabe, nächstes Jahr zu veröffentlichen. Ich glaube kaum, dass ich dieses Juli-Projekt irgendwann an die Öffentlichkeit bringen werde.

Aber auf der anderen Seite ist das auch nicht schlimm. Ich habe ja keine Deadline oder einen Verlag im Nacken, der auf meine Projekte wartet. Und ich befinde mich derzeit noch im Lernprozess. Ich lerne das Schreiben noch und mit jeder Geschichte, die ich beende, lerne ich neu dazu.

So versuche ich mir gut zuzureden, doch es fällt mir trotzdem alles andere als leicht.

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Ein Kommentar zu “Camp NaNoWriMo Update #2 – Juli 2017

  1. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg und zum beendeten Manuskript!

    Ich glaube, wir fühlen sehr ähnlich, was unsere Camp-Projekte angeht. Trotzdem wünsche ich uns beiden, dass es mit etwas Abstand gar nicht mehr so grausam aussieht, wie wir es jetzt empfinden.

    Vielleicht hast du momentan so viele andere Dinge im Kopf, dass du dich weniger auf das Schreiben konzentrieren kannst und es daher langsamer vorangeht. Ich hoffe sehr, dass es bald wieder bergauf geht ❤

    Liebe Grüße,
    Sarah

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