#Writing Friday #16 | Wunschtraum

Huhu ihr Lieben,

es ist wieder Freitag und heute bin ich etwas spät dran mit meinem #WritingFriday Beitrag.

Die liebe Elizzy von Read Books And Fall In Love gibt uns jeden Monat neue Schreibthemen vor, von denen wir uns freitags eine aussuchen und darüber schreiben dürfen.

Folgende Themen stehen im Juni zur Auswahl:

writing friday

Mein heutiges Thema: Erzähle uns von einem Wunsch, denn du aus Angst noch nie angegangen bist.

Wunschtraum

Seit ich ein kleines Mädchen war, erzähle ich gerne Geschichten. Schon in jungen Jahren, noch bevor ich auch nur einen Buchstaben schreiben konnte, habe ich Geschichten mit Buntstiften aufgemalt und zu kleinen Büchlein zusammengeheftet. Leider habe ich keines dieser Büchlein mehr, aber ich erinnere mich noch gut daran. Später habe ich in Schreibheften meine Geschichten aufgeschrieben. Das war alles noch lange bevor ich wusste, wie man einen Computer benutzt.

Doch dann, mit etwa 10 oder 11 Jahren, bekam ich den alten Computer meines Vaters geschenkt. Es war noch Windows 3.11 und viel mehr als ein paar einfache Computerspiele ließ sich darauf nicht installieren. Und Internet hatten wir damals auch noch nicht.

Aber alles, was ich brauchte, um mich stundenlang zu beschäftigen, war ein Textverarbeitungsprogramm. Dort schrieb ich meine ersten Geschichten, die meisten davon wurden nie beendet. Ich erinnere mich noch an einen Briefroman, den ich mal anfing. Der hat mir besonders großen Spaß gemacht.

Je älter ich wurde, desto länger wurden meine Geschichten, doch lange Zeit hatte ich noch Probleme, meine Geschichten auch wirklich zu beenden – zumindest die, die über eine Kurzgeschichte hinausgingen.

2015 war es dann soweit: Ich beendete mein erstes längeres Projekt, eine Zeitreisenovelle mit dem Titel „1973“. Von da an lief es immer besser. Ich schrieb viele Kurzgeschichten und um die 10 Rohfassungen für Novellen und Romane. Doch eines traute ich mich nie: Diese Werke auch zu veröffentlichen.

Bis heute liegen meine Romane und Novellen in meiner virtuellen Schublade und ich traue mich einfach nicht, aus ihnen Bücher zu machen. Dabei hatte schon das kleine Mädchen mit den zusammengehefteten Büchlein davon geträumt, einmal Autorin zu werden.

Wenigstens haben es inzwischen ein paar meiner Kurzgeschichten an die Öffentlichkeit geschafft. Vielleicht, wenn ich damit erste Erfahrungen gesammelt habe, bekomme ich irgendwann den Mut, auch meine längeren Projekte zu veröffentlichen.

Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben …

Achtung!

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4 Kommentare zu “#Writing Friday #16 | Wunschtraum

  1. Hey Emma,
    den Wunsch kenn ich auch. Es ist einfach zu sagen, dass man nichts zu verlieren dabei hat, aber gleichzeitig ist da diese Hemmschwelle. Vielleicht muss man sich den Mut erst aufbauen und kleiner Veröffentlichungen sind sicher ein guter Anfang.
    Grüße, Katharina.

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  2. Liebe Emma,
    bleib dran! Erfahrung sammeln ist gut und wichtig. Dann bekommst du hoffentlich auch genug Selbstvertrauen und bringst eine Geschichte an die Öffentlichkeit. Heute ist so viel möglich, durch das Selfpublishing, nutze es. Ich drücke dir die Daumen! :-)
    GlG, monerl

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Monerl,

      ja, das stimmt. Das Selfpublishing ermöglicht einem so viel – es war noch nie so einfach seine Bücher auf den Markt zu bringen. Aber eine gewisse Selbstdisziplin und viel Selbstvertrauen sind dafür nötig – und ich habe beides noch nicht wirklich.

      Liebste Grüße
      Emma

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