Montagsfrage KW12/2019 | Leseverhalten?

Das Wochenende ist vorbei und wir starten wieder in eine neue Woche – und wie könnten wir diese besser beginnen, als mit der Montagsfrage von Antonia vom Blog Lauter&Leise?

Heute lautet die Frage:

Wie hat sich dein Leseverhalten innerhalb der letzten zehn Jahre (nicht) verändert?

MontagsfrageUff, da musste ich erst mal in mich gehen und überlegen. Vor zehn Jahren war ich neunzehn. Wie und was habe ich damals gelesen? Ich muss zugeben, ich erinnere mich nicht mehr wirklich daran.

Aber eines ist klar: Ich habe weniger gelesen als heute. Das liegt vor allem auch daran, dass ich damals noch nicht über Bücher gebloggt habe (wen meine Rezensionen interessieren, der schaue sich hier auf meinem Hauptblog um). Außerdem habe ich damals noch nicht die Goodreads-Lesechallenge entdeckt und daher kein Leseziel gehabt.

Rückblickend fällt mir aber auf, dass ich mir heute viel mehr Druck mit dem Lesen mache. Nicht nur, weil ich über Bücher blogge und mir ein (für meine Verhältnisse) hohes Jahresziel gesteckt habe. Nein, es ist auch der Druck der innerhalb der Buchblogger-Community herrscht. Die meisten Buchblogger lesen nämlich deutlich mehr als ich. Und das möchte ich irgendwie wieder ausgleichen. Ich kann einfach nicht mithalten, wenn Leute zehn, fünfzehn oder gar zwanzig Bücher im Monat lesen. Ich frage mich auch, wie die das überhaupt anstellen. Die müssen ja den ganzen Tag nichts anderes tun.

Außerdem hat sich mein Büchergeschmack erweitert. Ich lese heute auch gerne mal ein Horrorbuch oder einen Psychothriller, was ich früher eher gemieden habe. Ich mag düstere Geschichten mittlerweile wahnsinnig gerne. Dafür lese ich weniger Sachbücher. Obwohl diese mich nach wie vor sehr interessieren. Aber es gab Zeiten (und das muss vor ungefähr zehn Jahren gewesen sein), in denen ich fast nur noch Sachbücher gelesen habe.

Aber ich merke schon, dass ich das Lesen nicht mehr so sehr genießen kann wie früher. Einfach weil da dieser Druck da ist, als Buchbloggerin wenigstens vier oder fünf Bücher im Monat zu lesen.

Wie hat sich dein Leseverhalten geändert? Lass mir gerne deinen Link in den Kommentaren da.

 


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11 Kommentare

  1. Ehrlich gesagt sind es in meinem Buchblog gar nicht so die Rezensionen, die laut Statistik am meisten angeklickt werden, sondern eher solche Beiträge wie dieser hier. Daher: einfach entspannen und das Lesen genießen. Dein Blog wird trotzdem lebendig genug bleiben :-)

    Gefällt 1 Person

  2. Moin Emma!

    Ich bin auch immer total verwundert, wenn ich erfahre, wieviele Bücher andere Blogger im Monat lesen und denke dann immer „Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu!“ und „Ist Lesen dann noch Freude und Genuss?“
    Darum: Ich bin selbst mein Maß aller Dinge und versuche Qualität vor Quantität zu stellen!

    Lieben Gruß
    Andreas

    Gefällt 1 Person

  3. Warum machst Du Dir selbst so ein Stress mit dem Lesen? Ich habe das eh nicht verstanden, dass die Anzahl der Bücher mehr zählt als die Anzahl der Seiten. Ich lese gerne Fantasybücher mit 800 Seiten und mehr. Wer gern Novellen liest, liest im gleichen Zeitraum 10 Bücher.
    Lebendig wird meiner Meinung nach Dein Blog durch Deine persönliche Note und nicht durch viele Beiträge.

    Viele Grüße
    Der Büchernarr

    Gefällt 1 Person

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